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Infos zu CCE: Wo und wie kann ich sie erhalten / beantragen u.v.a. gibt es bei der CCE-AG:
CCE [ät] QRC-Verband.de

 

 

 

 

 
 


Coaching-Ausbildungen und CCE-Seminare im QRC: Erfragen Sie bitte bei der Geschäftsstelle.


Intervisionsleiter/innen und CCE-Weiterbildungs-Anbieter im QRC müssen eine aktive Peergruppe leiten und nachweisen, dass sie mindestens  150 Stunden Coaching-Präsenzausbildung absolviert haben, dass sie über eine eigene Selbsterfahrung von zumindest 50 Stunden verfügen (extra zu den 150 Stunden!) und dass sie eine spezielle Fort- und Weiterbildung in Intervision besucht haben (mindestens 24 Stunden: Diese werden u.a. jeweils auf den QRC-Workshopkongressen angeboten und können zeitlich addiert werden). Sie sollen auch das Diploma Coaching und Beratung des QRC (nach den aktuellsten Bestimmungen) inne haben!

Für die bisherigen aktiven Regionalgruppenleiter/innen (ab Jan. 08: Peergruppenanbieter) wird es eine Übergansregelung Feb. 2010 geben, um diese Kriterien zu erfüllen. Neue Intervisor/innen und CCE-Anbieter des QRC müssen bereits ab jetzt diese Auflagen erfüllen.

Es werden nur QRC-Intervisionen für die Anerkennung des Diploma berücksichtigt, die als solche auf der Liste „Peer-Gruppen im QRC“ genannt sind (oder Supervisionen durch Ärzte / Psychologen mit Zusatzausbildung). Die Anerkennung gilt jeweils nur zwei Jahre und muss dann erneuert werden.

CCE-Seminare können nur angeboten werden, wenn das entsprechende Seminar von der AG CCE angenommen worden ist und auf der CCE-Seite des QRC veröffentlich worden ist (www.QRC-Coaching.de/cce.html). CCE-Anbieter/innen müssen auch die o.g. Kriterien erfüllen!

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  • Es werden hier nur Ausbildungen von Mitgliedern des QRC aufgeführt, die mindestens das DIPLOMA des QRC inne haben.
  • Die Ausbildungen sollen für QRC-Mitglieder mit reduzierten Preis angeboten werden (z.B. 5% Nachlass).

    *Mindestanforderungen an eine Coach-Präsenz-„Ausbildung“:

    Eine Coach-Ausbildung ist eigentlich eine Coach-Weiterbildung, da sie nicht auf einen anerkannten Beruf vorbereitet. Im Folgenden wird trotzdem von Coach-Ausbildungen geschrieben:

    • Ausbildungsziel: Ein Ausbildungsziel sollte für jede Coachausbildung definiert sein.
    • Anzahl der Präsenzstunden: Eine Coachausbildung umfasst mindestens 150 Zeitstunden (nur coachingrelevante Themen). Häusliche Lektüre, Haus- oder Masterarbeiten, Peergrouparbeit u.a. sind extra zu erbringen und hierin nicht enthalten.
    • Mindestdauer der Gesamtausbildung: Eine Coachausbildung beansprucht in der Regel mehr als  6 Monate.
    • Prozentsatz an „Übungen“: Die Coachausbildung soll neben der Vermittlung von Theorie zu mindestens 2/3 übungs- und handlungsorientierte Elemente beinhalten.
    • Zusätzlicher Praxiserwerb: Mindestens zwei supervidierte vollständige Coachingprozesse sollten [zusätzlich zu den o.g. Präsenzstunden] durchgeführt und dokumentiert werden.
    • Integrierte Selbsterfahrung: Selbsterfahrung und Selbstreflektion sind Bestandteile einer Coachausbildung.
    • Skripte/Lektüre/Fachbücher: Eine Coachausbildung schließt die Lektüre geeigneter Fachliteratur ein.
    • Peer-Gruppenarbeit (zusätzlich zur Praxisausbildung): Begleitende Peergroup-Arbeit ist Bestandteil einer Coachausbildung.
    • Lernzielkontrollen: 1. Das Erreichen der Lernziele wird kontinuierlich überprüft. 2. Zum Abschluss der Ausbildung findet eine Prüfung statt.
    • Verantwortliche Lehrpersonen (Ausbildungsleitung): Die verantwortliche Lehrperson sollte zu mindestens 75% der Präsenz-Seminar-Zeit anweisend sein. Sie sollen folgende möglichst Kriterien erfüllen (Empfehlung):
      • Abgeschlossenes Hochschulstudium (alternativ Berufsausbildung),
      • mind. 5 Jahre Berufserfahrung mögl. in leitender Tätigkeit,
      • Kenntnis der wissenschaftlichen und populären Coaching-Literatur,
      • abgeschlossene eigene Coaching-Ausbildung von mind. 150 Stunden,
      • gute (!) Kenntnis  von mindestens zwei Verfahren, wie z.B. NLP, Tiefenpsychologie,  Systemische Therapie, Psychodrama, TZI, TA o.a. [je Verfahren mind. 150 Stunden Weiterbildung],
      • zusätzlich absolvierte Selbsterfahrung von mind. 75 Stunden,
      • die ersten zwei selbst verantworteten Ausbildungen müssen unter Supervisionsbegleitung einer / eines Diplom-Psychologen oder einer ähnlich qualifizierten Person laufen, die ausgezeichnete Kenntnisse in Supervision und Seminardurchführung hat.
    • Information zur Ausbildung: Die Ausbildung muss auf der Website des Seminaranbieters ausführlich beschrieben sein (Daten, Inhalte, Lern- und Kompetenzziele, Lektüre, Module, Orte, Preise, AGB, Vita der Haupttrainer u.v.a.)
  • Der QRC hat bisher erst zwei Ausbildungen anerkannt (zertifiziert), die diese Kriterien erfüllen:

    Integrative Coach-Ausbildung ICA des Weiterbildungsinstitutes Wesfalen Lippe (Dr.Migge-Seminare®), 2006

    Business-Coach-Ausbildung IHK München, 2008

    Vermutlich gibt es in Deutschland weitere Ausbildungen, die diese Kriterien auch erfüllen. Institute und Privatpersonen, die eine QRC-Anerkennung anstreben, können sich mit Vorstand des Verbandes in Verbindung setzen.

    Der QRC erkennt den Blended-Learning-Kurs (Ferlehrgang, Online-Learning, Peergrouparbeit, Präsenzseminar(e)) "Personal Coach" als Grundausbildung im Personal Coaching an; empfiehlt aber - zur weiteren Professionalisierung - den Absolvent/innen des PCoa und auch denen aller anderen Coach-Ausbildungen eine kontinuierliche berufständische Weiterbildung und Weiterentwicklung!

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    QRC: Qualitätsansprüche an Coach-Weiterbildungen (Diskussionspapier)

    Inhalte, Lern- und Kompetenzziele haben wir zusammen gefasst und recht allgemein so formuliert:

    Ethik: Der Coach kann sich an klar definierten ethischen Grundsätzen orientieren. [Die Ethik des QRC beinhaltet u.a., dass rechtes Handeln daran gemessen werden kann, dass es drei Wirkungen entfaltet: Mehr Friede, mehr Wohlergehen (nicht unbed. mehr Wohlstand), mehr Entfaltungsmöglichkeiten für den Klienten und für nahe und ferne Nächste.]
    Selbstreflexion: Der Coach kennt seine eigenen Werte, Bedürfnisse, Motive, Ziele und kann diese innerhalb des Coachingprozesses von den Werten, Bedürfnissen, Motiven und Zielen seiner Klienten oder deren Systemen unterscheiden. Die Selbstreflexion verhilft ihm zu einem authentischen arbeiten.
    Vertrauen: Der Coach kann eine vertrauensvolle professionelle Beratungsbeziehung aufbauen.
    Unterscheidungsvermögen: Der Coach kennt Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Beratungsformate Coaching, Supervision, Training, Therapie u.ä. Er ist über die populäre und wissenschaftliche Diskussion im Fach informiert. Sofern er neben dem Coaching andere Beratungsformate nutzt, um den Klienten zu unterstützen, tut er dies stets in dem Rahmen den die Professionsethik definiert.
    Prozesskompetenz: Der Coach sieht sich als Interaktionspartner des Klienten. Er betritt das System des Klienten nicht als Beobachter, sondern als Besucher. Er kann einerseits zielführend und auftragsgebunden arbeiten, bewahrt sich andererseits aber eine große Flexibilität und Offenheit, um sich einem dynamischen Prozess (z.B. Ziel- und Auftragsadaptation) nicht zu verschließen.
    Verfahrensübergreifend: Der Coach beherrscht und nutz Modelle, Tools, Interventionstechniken aus verschiedenen Therapie- und Beratungsverfahren.
    Zielführendes Arbeiten: Der Coach beherrscht Diagnose- und Analyseinstrumente, kann Interventionsstrategien entwickeln und umsetzen. Im Vordergrund seiner Arbeit steht jedoch eine ressourcenaktivierende und zielorientierte Arbeit.
    Unternehmens- und Organisations- und private Wirklichkeit: Der Coach kennt die Eingebundenheit der Klienten in die Wirklichkeit von Unternehmen und Organisationen und das Wechselspiel mit dem Privatleben. Er orientiert seine Arbeit an diesem Wissen.
    Qualitätssicherung: Der Coach ist in ein professionelles Netzwerk eingebunden, er ist zu lebenslangem Lernen motiviert, wertet seine Arbeit professionell aus, lässt sich kollegial hinterfragen und fördern – um seine Arbeit zunehmend professioneller wahrnehmen zu können.